LEMOCIN
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Beschreibung
PZN : 3181137
Menge: 20 St PAS
UVP: 5,40
Inhalt:
20 ST
Name des Herstellers:
Novartis Consumer Health GmbH
Indikation:
Diese Lutschtabletten gehören zur Gruppe der Mund- und Rachentherapeutika. Das Arzneimittel wirkt entzündungshemmend und schmerzstillend bei Erkrankungen des Mund- und Rachenraumes.
Anwendungsgebiete:
Bei entzündlich-schmerzhaften Erkrankungen des Mund und Rachenraumes wie Halsentzündung mit Schluckbeschwerden, Rachenentzündung (Pharyngitis), Zahnfleisch und Mundschleimhautentzündung (Gingivitis und Stomatitis) sowie Halsschmerzen im Verlauf von grippalen Infekten und Erkältungskrankheiten.
Kontraindikation:
Darf nicht angewendet werden, wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Tyrothricin, Cetrimoniumbromid,
Lidocain oder einen der sonstigen Bestandteile sind.
Ebenso sollte das Arzneimittel bei größeren, frischen Wunden im Mund- und Rachenraum nicht angewendet werden.
Bei Patienten mit Bronchialasthma oder anderen Atemwegserkrankungen, die mit einer ausgeprägten Überempfindlichkeit der Atemwege einhergehen: Die Inhalation des Arzneimittels kann zu Atemnot führen oder einen Asthmaanfall auslösen.
Dosierung:
Soweit nicht anders verordnet, lutschen Sie alle 1 - 3 Stunden 1 Tablette. Eine Gesamtdosis von 8 Lutschtabletten am Tag sollte nicht überschritten werden.
Behandlungsdauer:
Bei schweren Halsentzündungen oder Halsschmerzen, die mit hohem Fieber, Kopfschmerzen, Übelkeit oder Erbrechen einhergehen, sollten Sie das Arzneimittel nicht länger als 2 Tage ohne ärztlichen Rat anwenden.
Überdosierung:
Vergiftungen sind nicht bekannt geworden.
Bei unvorschriftsmäßigem und übermäßigem Verschlucken befragen Sie bitte Ihren Arzt. Tyrothricin wird nach Verschlucken kaum aufgenommen. Quartäre Ammoniumbasen wie Cetrimonium können allerdings nach Verschlucken in größeren Mengen zu Vergiftungen mit Vergiftungsbildern bezüglich des Nervensystems
führen. Lidocain wird gut aufgenommen, aber auch rasch abgebaut. Schädliche Effekte auf das Zentralnervensystem
und das Herz-Kreislauf-System sind bei Überdosierung aber nicht auszuschließen.
Der Patient ist im Falle einer möglichen Überdosierung sorgfältig zu beobachten. Bei Vergiftungserscheinungen sind die üblichen symptomatischen Behandlungsmaßnahmen zu ergreifen.
Vergessene Anwendung:
Lutschen Sie unmittelbar 1 Lutschtablette und setzen Sie dann die Anwendung in den vorgeschriebenen Abständen in der üblichen Dosierung fort.
Nebenwirkungen:
In seltenen Fällen können Überempfindlichkeitsreaktionen oder Sensibilisierung im Mundbereich auftreten.
Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht angegeben sind.
Patientenhinweise:
Besondere Vorsichtsmaßnahmen bei der Anwendung: Keine bekannt.
Kinder:
Das Arzneimittel sollte beim Lutschen im Mund bewegt werden, um eine optimale Wirkung zu entfalten. Daher sollte bei der Anwendung bei Kindern darauf geachtet werden, dass diese die Fähigkeit des kontrollierten Lutschens bereits erworben haben.
Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen:
Es sind keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen erforderlich
Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.
Schwangerschaft:
Aufgrund fehlender Daten bei Schwangeren und Stillenden sollten Sie das Arzneimittel während der Schwangerschaft und Stillzeit nur nach Rücksprache mit dem Arzt anwenden und nur nachdem dieser den Nutzen der Behandlung gegenüber den Risiken abgewogen hat.
Hinweise zur Einnahme:
Zur Anwendung im Mund- und Rachenraum.
Die Lutschtabletten beim Lutschen langsam im Mund bewegen, nicht in der Backentasche zergehen lassen.
Wechselwirkungen:
Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln sind bisher nicht bekannt geworden.
Warnhinweise zu Hilfsstoffen:
Enthält Fructose, Invertzucker (Honig), Lactitol, Maltitol, Isomaltitol, Saccharose oder Sorbitol. Darf bei Patienten mit hereditärer Fructose-Intoleranz nicht angewendet werden.
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