TUSSAMAG NASENSPRAY F KDR

Beschreibung

HERSTELLER: CT-ARZNEIMITTEL GMBH
PZN : 4191379
Menge: 10 ml NAS
UVP: 1,94 €

Inhalt:
10 ML

Name des Herstellers:
CT-Arzneimittel GmbH

Indikation:
- Zur Abschwellung der Nasenschleimhaut bei akutem Schnupfen
- Bei anfallsweise auftretendem Fließschnupfen
- Zur kurzfristigen unterstützenden Behandlug von allergischem Schnupfen wie Heuschnupfen
- Zur Erleichterung des Sekretabflusses bei Entzündung der Nasennebenhöhlen sowie bei Entzündung des Mittelohrs in Verbindung mit Schnupfen (das Arzneimittel darf in diesem Fall nur nach ärztlicher Anweisung angewendet werden)

Kontraindikation:
Gegen alle Arzneimittel können Überempfindlichkeitsreaktionen auftreten, dann müssen Sie das Medikament sofort absetzen. Wenn schon eine Allergie gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile des Arzneimittels bekannt ist, darf es nicht angewendet werden.

Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden bei:
- Trockener Entzündung der Nasenschleimhaut (Rhinitis sicca)
- Säuglingen und Kleinkindern bis zu 2 Jahren

- Das Arzneimittel darf nur mit besonderer Vorsicht und unter ärztlicher Kontrolle angewendet werden bei erhöhtem Augeninnendruck

Das Arzneimittel darf nur nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung angewendet werden bei:
- Gleichzeitiger Einnahme stimmungsaufhellender Arzneimittel und anderer Arzneimittel, die den Blutdruck steigern können
- Schweren Herz-Kreislauf-Erkrankungen (z.B. Erkrankung der Herzkranzgefäße, Bluthochdruck)
- Tumor der Nebenniere (Phäochromozytom)
- Stoffwechselstörungen wie Schilddrüsenüberfunktion oder Diabetes mellitus

Dosierung:
Kinder von 2-6 Jahren:
- Nach Bedarf bis zu 3mal täglich je 1 Sprühstoß in jede Nasenöffnung

Patientenhinweise:
- Das Nasenspray sollte nicht länger als 5-7 Tage angewendet werden, es sei denn auf ärztliche Anordnung.
- Eine erneute Anwendung sollte erst nach einer Pause von mehreren Tagen erfolgen.
- Zur Anwendungsdauer bei Kindern sollte grundsätzlich der Arzt befragt werden.

Schwangerschaft:
Während Schwangerschaft und Stillzeit sollten Sie Medikamente möglichst nur nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker einnehmen!

- Da es nur unzureichende Untersuchungen über eventuelle Auswirkungen des Wirkstoffes Xylometazolin auf das ungeborene Kind gibt, und da Nebenwirkungen im mütterlichen Organismus ebenfalls nicht ausgeschlossen werden können, soll das Arzneimittel während der Schwangerschaft und des Stillens nicht angewendet werden.
- Daten über einen Übergang des Wirkstoffes in das kindliche Blut und in die Muttermilch liegen nicht vor.

Hinweise zur Einnahme:
- Vor der ersten Anwendung mehrmals pumpen, bis zum Austreten eines gleichmäßigen Sprühnebels.
- Bei weiteren Anwendungen ist das Dosierspray sofort gebrauchsfertig.
- Die Sprühöffnung in das Nasenloch einführen und einmal pumpen.
- Während des Sprühvorgangs leicht durch die Nase atmen.
- Nach Benutzung Schutzkappe wieder aufsetzen.
- Es empfiehlt sich, vor der Anwendung des Arzneimittels die Nase gründlich zu schneuzen.
- Die letzte Anwendung an jedem Behandlungstag sollte günstigerweise vor dem Zubettgehen erfolgen.

Sonstiges:
- Die Dosierung richtet sich nach der persönlichen Empfindlichkeit und der Wirkung.
- Bei längerer Anwendung oder höhere Mengen des Arzneimittels sind Effekte mit Wirkungen auf das Herz und die Gefäße oder zentralnervösen Wirkungen nicht auszuschließen. In diesen Fällen kann die Fähigkeit zum Führen eines Kraftfahrzeuges und zur Bedienung von Maschinen beeinträchtigt sein.
- Längerer oder häufiger Gebrauch sowie höhere Mengen des Arzneimittels kann in der Nase zu Brennen oder Trockenheit der Schleimhaut sowie einer reaktiven Anschwellung der Nasenschleimhaut mit Schnupfen als Folge (Rhinitis medicamentosa) führen. Dieser Effekt kann schon nach 5-7tägiger Behandlung auftreten und nach fortgesetzter Anwendung eine bleibende Schleimhautschädigung mit Borkenbildung (Rhinitis sicca) hervorrufen.
- Insbesondere bei längerer Anwendung und Überdosierung von schleimhautabschwellenden Arzneimitteln kann es zu einer vermehrten Durchblutung der Nasenschleimhaut kommen. Durch diesen Effekt kommt es zu einer Verengung der Luftwege mit der Folge, dass das Arzneimittel wiederholt bis hin zum Dauergebrauch eingesetzt wird. Die Folge sind chronische Schwellungen (Rhinitis medicamentosa) bis hin zum Schwund der Nasenschleimhaut (Stinknase).
- In leichteren Fällen kann erwogen werden, das Arzneimittel erst an einem Nasenloch abzusetzen und nach Abklingen der Beschwerden auf die andere Seite zu wechseln, um wenigstens einen Teil der Nasenatmung aufrecht zu halten.
- Die Anwendung bei chronischem Schnupfen darf wegen der Gefahr des Schwundes der Nasenschleimhaut daher nur unter ärztlicher Kontrolle erfolgen.

- Aus hygienischen Gründen und zur Vermeidung von Infektionen wird darauf hingewiesen, dass jedes Dosierspray immer nur von ein und der selben Person verwendet werden darf.

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