Was kann ich gegen Bindehautentzündung tun?
Eine Bindehautentzündung äußert sich mit einem geröteten Auge und einer geschwollenen Bindehaut auf dem Augapfel. Abhängig von der Ursache der Bindehautentzündung juckt, brennt und tränt das Auge, wobei das Sekret wässrig, schleimig oder eitrig sein kann. Die Lider können - vor allem morgens - verklebt sein. Typisch für eine Bindehautentzündung ist das Gefühl, Sandkörner im Auge zu haben, die bei jedem Lidschlag reiben. Die Sehschärfe ist unverändert.
Bei klebrigem gelblichem Sekret, das aus den Augenwinkeln austritt, bei Sehstörungen, bei starken, tiefliegenden Augenschmerzen und bei Begleiterscheinungen wie Übelkeit, Erbrechen oder Fieber ist in jedem Fall ein Arzt aufzusuchen.
Eine Bindehautentzündung selbst behandeln
Bei einer einfachen Bindehautentzündung durch unspezifische lokale Reize oder Allergene können Augentropfen mit gefäßverengenden Wirkstoffen die Beschwerden lindern. Vor allem für die Nacht bieten sich Salben an mit dem Wirkstoff Dexpanthenol oder Bibrocathol. Bei allergiebedingten Rötungen helfen Augentropfen mit einem antiallergischen Wirkstoff. Eine pflanzliche Alternative sind Augentropfen mit Augentrost. Bei dem ständigen Gefühl, ein Sandkorn im Auge zu haben, können oft Tränenersatzmittel Reizungen vorbeugen.


